Strompreis 2016, Zusammensetzung Strompreis

Strom Preiserhöhung 2017

Strompreise 2006 bis 2016

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Strompreise und Preisgarantie

Strompreise und Service Verhältnis Stromanbieter

Prognose Entwicklung EEG-Umlage 2017

Strompreise, Ersparnis, Stromanbieterwechsel

Statistik - Strompreise

Strompreisentwicklung und Entwicklung des Durchschnittsgehälter in Deutschland, Energie-Statistik Arbeitsstunden

Erhöhung der Strompreise, Preiserhöhungsschreiben

Statistik, Entwicklung der Strompreise und Erzeugerpreise

Entwicklung der EEG-Umlage

Statistik Entwicklung der Netzentgelte

Strompreise in Europa Statistik

Strompreise in Deutschland

Der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte ist seit der Jahrtausendwende von 13,94 auf 28,69 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von 106% beziehungsweise 7% pro Jahr. In diesen 28,69 Cent sind die Kosten für Stromerzeugung, Transport und alle Steuern und Abgaben enthalten.

Die Steuern, Abgaben und Umlagen haben sich seit 2000 fast verdreifacht [von 5,19 auf 15,51 Cent]. Insgesamt machen die staatlichen Belastungen heute mehr als die Hälfte des Strompreises aus [54%]. Auf Netzentgelte entfallen 25% und die verbleibenden 21% bekommt der Stromanbieter für die Stromerzeugung.

In der ersten Jahreshälfte 2016 erhöhten 219 Stromanbieter die Strompreise um durchschnittlich 2,8%. Betroffen sind 17 Millionen Haushalte. Weitere Preisanpassungen um Ø 3,15% werden für die 2. Jahreshälfte erwartet.

Der Strompreis-Trend nach oben wird sich 2017 fortsetzen. Nach Ansicht vieler Energie-Experten werden eine weiterhin steigende EEG-Umlage [+8,3%] und der lange vertrödelte Netzausbau zur Verteuerung im kommenden Jahr beitragen. Zum Jahreswechsel erhöhen sich die Gebühren für den Stromtransport im bundesdeutschen Durchschnitt um etwa 9%.
281 Grundversorger haben bereits Strompreiserhöhungen um durchschnittlich 3,5% für knapp 10 Millionen Haushalte angekündigt.

Aktuelle Strompreise aus 3 Verbraucher-Datenbanken
1.600
2.400
3.200
4.000
Eigener Verbrauch
kWh

Strompreiserhöhungen in Deutschland 2017

Preiserhöhungen der Grundversorger privater Stromkunden ab Januar 2017

Strom Preiserhöhung 2017
2017, Anbieter, Preiserhöhung, Strompreise 2016

Für den Jahreswechsel 2017 haben bereits 281 der knapp 900 Grundversorger Strompreiserhöhungen angekündigt. Betroffen sind 10 Millionen Haushalte, die meisten davon in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen. Insgesamt erhöhen die Stromanbieter ihre Preise um durchschnittlich 3,5%. Dieser Preisanstieg bedeutet für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden (kWh) Mehrkosten von 41 Euro. Die Spanne der Preiserhöhungen ist hoch, der Spitzenwert liegt aktuell bei 15,2% in Bayern.

Die Versorger führen für die Preiserhöhungen zwei Gründe an: Die gestiegene EEG-Umlage und die höheren Netzentgelte. Weitere Preissteigerungen werden im Frühjahr erwartet.

Diese Anbieter erhöhen die Strompreise 2017

Entwicklung der EEG-Umlage 2010 – 2017

EEG-Umlage für Haushalts- und Gewerbekunden in Deutschland

Entwicklung der EEG-Umlage
2017, EEG Umlage, Strompreise

2017 wird die EEG-Umlage weiter ansteigen. Sie erhöht sich um 0,53 Cent und wird ab 1. Januar 6,88 Cent pro Kilowattstunde betragen [2016: 6,35 Cent]. Das ist ein Zuwachs von 8,3% nach einer Steigerung von 3% in diesem Jahr. Jedes Jahr zum Stichtag 15. Oktober wird die EEG-Umlage für das Folgejahr offiziell bekannt gegeben. Die F.A.Z. nahm diese Meldung bereits am 10.10.2016 vorweg unter Berufung auf die 4 Netzbetreiber.

Zum Zeitpunkt der Berechnung der EEG-Umlage für 2017 war das EEG-Konto mit 1,9 Milliarden Euro im Plus [2015: 2,5 Mrd.]. Der Kontostand ist Teil der Gebührenkalkulation.

Die EEG-Umlage wird im Jahr 2017 mit 6,88 Cent pro Kilowattstunde mehr als 36-mal so hoch sein wie zu ihrer Einführung im Jahr 2000 [0,19 Cent] und 3,4-mal so hoch wie im Jahr 2010 [2,05 Cent].

Mit der EEG-Umlage wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gefördert. Die Betreiber von Ökostrom-Anlagen erhalten für jede eingespeiste Kilowattstunde einen gesetzlich festgelegten Betrag.

Die Höhe der EEG-Umlage errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Marktpreis an der Strombörse und dem Vergütungspreis für den Strom, den die Anlagenbetreiber erhalten. Einer der größten Preistreiber der Umlage für Haushalts- und Gewerbekunden sind die gewährten Industrierabatte in Milliardenhöhe.

EEG-Umlage: Wer bezahlt wie viel?

Verteilung der EEG-Kosten nach Verbrauchergruppen

Statistik EEG-Umlage
EEG Umlage, Statistik, Strompreise

Seit der Jahrtausendwende zahlen private und gewerbliche Verbraucher mit der Stromrechnung die EEG-Umlage. 2017 fließen pro Kilowattstunde 6,88 Cent auf das Umlagekonto. Aber nicht jeder Stromkunde zahlt den gleichen Beitrag.

Private Haushalte verbrauchten im Jahr 2015 insgesamt 120,7 Milliarden Kilowattstunden und damit 19,2% der laut Bundesnetzagentur zur Verfügung stehenden Strommenge von 626,8 Mrd. kWh. Gemäß Berechnungen des BDEW stemmen die privaten Stromkunden jedoch 36% der EEG-Umlage. Das sind geschätzte 8,8 Mrd. € von insgesamt 24,2 Milliarden.

Dieser Mehrbetrag entsteht, weil es privilegierte Verbraucher gibt, die ganz oder teilweise von der Umlage befreit sind. Das sind Unternehmen in sogenannten energieintensiven Industrien. 2016 profitierten 2.137 Unternehmen von dieser Sonderregelung. Die begünstigte Strommenge liegt bei insgesamt 107,2 Mrd. kWh. Um den durch diese Subventionen entstehenden Fehlbetrag auf dem Umlagekonto auszugleichen, steigt die EEG-Umlage für die verbleibenden, nicht privilegierten Letztverbraucher, was einer Umverteilung der Förderkosten zulasten kleiner und mittlerer Unternehmen sowie der Privathaushalte bedeutet.

Das BAFA veröffentlicht die Liste der von der EEG-Umlage befreiten Unternehmen [xlsx]. Eine Übersicht der monatlichen Einnahmen und Ausgaben auf dem EEG-Konto findet man auf der Informationsplattform der deutschen Übertragungsnetzbetreiber.

 

Anstieg der Netzentgelte in Deutschland 2017

Kosten für den Stromtransport für private Haushalte, Veränderung zu 2016

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Deutschland, Karte, Netzentgelte, Strompreise 2016

Zum Jahreswechsel erhöhen sich die Gebühren für den Stromtransport im bundesdeutschen Durchschnitt um etwa 9%. Einem 4-Personen-Haushalt [5.000 kWh|Jahr] entstehen damit Mehrkosten von 34€ netto im Jahr.

Die Erhöhungen fallen jedoch regional sehr unterschiedlich aus. Während die Netzkosten im Nordosten [Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein] im kommenden Jahr Spitzenwerte erreichen, bleiben sie im Südwesten stabil [Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz].

Das bereits bestehende Missverhältnis bei den Netzgebühren steigt damit im kommenden Jahr weiter an. Im Osten der Republik sind die Kosten für die Netznutzung ab Januar 2017 im Schnitt 54% höher als im Westen.

In Bremen zahlen private Stromkunden nur 305€ für den Stromtransport, in Brandenburg wird mit 614€ pro Jahr mehr als doppelt so viel [101%] in Rechnung gestellt.

Quelle: Netzbetreiber, Verbrauchszahlen: Check24

Die Zusammensetzung des Strompreises 2016

Durchschnittlicher Strompreis für Haushaltskunden in Deutschland

Strompreis 2016, Zusammensetzung Strompreis
2016, Strompreis, Zusammensetzung

Der Strompreis für private Verbraucher lag Anfang 2016 bei durchschnittlich 28,69 Cent pro Kilowattstunde und ist damit im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Das hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. [BDEW] für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden ermittelt.

Dieser Verbraucher-Strompreis setzt sich aus 3 Haupt-Bestandteilen zusammen:

21,3% für Stromerzeugung und Vertrieb, die der Stromanbieter erhält.
54,1% für staatlich veranlasste Steuern, Abgaben und Umlagen.
 24,6% für die Nutzung der Stromnetze, die der Netzbetreiber bekommt.

Die staatlichen Belastungen haben 2016 mit einem Anstieg auf 54,1% ein neues Rekordhoch erreicht [+2% zu 2015].Der größte Kostenblock ist mit 22,1% die EEG-Umlage. Steuern, Abgaben und Umlagen sind in den letzten 10 Jahren von 7,7 Cent auf 15,5 Cent gestiegen und haben sich damit mehr als verdoppelt.

Der Anteil, den der Stromanbieter für die Stromerzeugung erhält, ist in diesem Jahr auf 21,3% gesunken. Die Kosten haben sich aufgrund niedrigerer Preise an den Strombörsen um mehr als 3% zum Vorjahreswert verringert.

Die Netzentgelte erreichen aktuell einen Anteil von knapp 24,6%. Die Steigerung um mehr als 1% ist auf den im Rahmen der Energiewende erforderlichen Netzausbau zurückzuführen.

Erläuterungen zu den Preisbestandteilen

Stromsteuer: Teil der Ökosteuer, wurde 1999 zur Förderung klimapolitischer Ziele eingeführt, fließt jetzt aber zu einem großen Teil in die Rentenversicherung.

Umsatzsteuer: Mehrwertsteuer in Höhe von 19% auf alle Preisbestandteile, macht rechnerisch etwa 16% des Brutto-Preises aus.

EEG-Umlage: Umlage zur Förderung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Der Betreiber einer Ökostrom-Anlage, z.B. Wind oder Sonne, erhält für jede eingespeiste Kilowattstunde eine gesetzlich festgelegte Vergütung, die über dem Marktpreis liegt. Die EEG-Umlage errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Marktpreis und dem garantierten Vergütungspreis des Stroms.

KWK-Umlage: 2002 eingeführte Umlage zur Förderung der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung.

§19 NEV- Umlage: 2012 eingeführte Umlage, um die ermäßigten Netzentgelte für Industrieunternehmen zu finanzieren.

Offshore-Haftungsumlage: 2013 eingeführte und auf 0,25 Cent gedeckelte Umlage zur Finanzierung von Schadensersatzforderungen, die durch Verzögerungen und Ausfälle bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks entstehen könnten.

Konzessionsabgabe: von der Kommune erhobenes Wegerecht für den Bau und Betrieb von Leitungen.

Netznutzungsentgelte: Kosten, die vom Netzbetreiber für die Durchleitung des Stroms durch ihre Netze erhoben werden. Davon werden die Kosten für den Aufbau, den Betrieb und die Instandhaltung des Stromnetzes bezahlt. Das deutsche Stromnetz hat übrigens eine Gesamtlänge von rund 1,9 Millionen Kilometern.

Strompreise für private Haushalte 2016|2017

Strompreise für die 10 größten Städte in Deutschland: Berlin

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Strompreisentwicklung private Haushalte 2006 – 2016

Strompreise für private Haushalte beim Verbrauch von 3.500 kWh|Jahr

Strompreise 2006 bis 2016
Statistik, Strompreis 2016, Strompreise, Strompreisentwicklung

Die Strompreise für private Haushalte befinden sich seit Jahren im Aufwärtstrend und hatten 2014 das Rekordhoch von 29,14 Cent pro Kilowattstunde [Cent|kWh] erreicht. Laut Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) lag der Strompreis Anfang 2016 bei durchschnittlich 28,69 Cent|kWh. Bis Ende des Jahres ist mit einem Anstieg des Preisniveaus zu rechnen, da wegen der zur Jahreswende gestiegenen Netzentgelte und EEG-Umlage bereits im 1. Quartal 2016 beinahe jeder vierte Grundversorger [219] die Preise um Ø 2,8% erhöhte.

Seit der Jahrtausendwende ist der Strompreis von 13,94 auf 28,69 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von 106% beziehungsweise 7% pro Jahr. Zu Beginn der Wirtschaftskrise Ende 2008 fielen die Einkaufspreise für Strom an der Börse deutlich und die zunehmende Menge an Strom aus erneuerbaren Energien ließ den Großhandelspreis weiter sinken. Laut Statistischem Bundesamt profitierten die Privathaushalte aber nicht von den sinkenden Preisen. Der Strom wurde nach Juli 2008 sogar noch einmal um 36% teurer.

Preisgarantien bei Stromverträgen 2016

Höhe und Verteilung angebotener Preisgarantien für Haushaltskunden

Strompreise und Preisgarantie
Preisgarantie, Strompreise

Strom wird 2017 wieder teurer. Deutschlands Stromnetzbetreiber haben eine Anhebung ihrer Preise zwischen 5% und 80% angekündigt. Die EEG-Umlage steigt um 8,3% und wird ab 1. Januar 6,88 Cent pro Kilowattstunde betragen.

Mit Preisgarantien sollen sich die Stromkunden vor steigenden Energierechnungen schützen - so werben die Energieversorger. Wie en vogue diese Entwicklung ist, zeigt eine Untersuchung der Top30 Tarifergebnisse der Stromvergleichsportale. Hier findet sich kein einziges Angebot mehr ohne Garantieversprechen.

Doch diese Preisgarantien sind lückenhafte Versprechen. Der Blick ins Kleingedruckte enthüllt eine ganze Liste von Fällen, in denen diese Garantien nicht gelten. Diese Sonderfälle betreffen häufig alle Steuern, Umlagen und Abgaben und damit 54% des Strompreises. Werden die Netzentgelte ebenfalls ausgeschlossen, entfallen weitere 24,6%. Erhöhen sich also diese Preisbestandteile, können die Kosten entsprechend angepasst werden.

Mit 80% am häufigsten wird die eingeschränkte Preisgarantie angeboten. Sie ist auf den Stromerzeugungsanteil, sowie die Netznutzungsentgelte begrenzt, schließt aber Steuern, Abgaben und Umlagen aus. Damit gilt das Stabilitätsversprechen für weniger als die Hälfte des Strompreises [45,9%].

Nur 17% der untersuchten Stromanbieter garantieren volle Preisstabilität und meinen damit einen unveränderlichen Kostenanteil von 84%, weil auch sie die Mehrwertsteuer von der Garantie ausschließen.

Einer von 30 Anbietern verspricht die Stabilität der reinen Beschaffungskosten. Diese Energiepreisgarantie ist weniger umfassend und schließt alle Steuern sowie den Stromtransport aus. Damit gilt die Stabilitätszusage nur für 21,3% des Endkundenpreises.

Das Interesse an verlässlichen Kosten ist hoch, denn der Strompreis ist laut BDEW seit 2006 um 47,6% gestiegen. Die Steigerungsrate des häufig von der Garantie ausgenommenen Preisbestandteils "Steuern und Umlagen" betrug 104%. Die Netzentgelte sind im selben Zeitraum um 1,9% gestiegen. Die Kosten für Stromerzeugung und Vertrieb haben sich um 25% erhöht.

[Untersucht wurden die Angebote der 30 günstigsten Stromanbieter im September 2016. Die Garantien werden in der Regel für 12 Monate gegeben.]

Netzentgelte in Deutschland 2017

Regelzonen der Übertragungsnetzbetreiber und voraussichtlicher Anstieg der Netzentgelte 2017

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Deutschland, Karte, Netzbetreiber, Strompreise 2016

Stromkunden müssen im kommenden Jahr mit höheren Kosten rechnen, denn die 4 deutschen Übertragungsnetzbetreiber werden ihre Preise zum Teil stark erhöhen. Die Firma Tennet, in deren Einzugsgebiet etwa die Hälfte der deutschen Haushalte liegt, rechnet laut Unternehmenschef Urban Keussen mit einem Anstieg um etwa 80%. Die Firma 50Hertz, Betreiber der Stromleitungen in Ostdeutschland, gibt den Preisanstieg für 2017 mit 45% an. Amprion in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz rechnet mit Mehrkosten zwischen 10 und 12%. Bei TransnetBW in Baden-Württemberg werde der Anstieg bei rund 5% liegen.

Die Netzbetreiber können mit dem raschen Ausbau von Windkraft und Photovoltaik nicht Schritt halten. Weil das Stromnetz mit den Schwankungen überfordert ist, fallen Kosten in Milliardenhöhe für die Gegenmaßnahmen [Redispatch] an. Der Hauptanteil des Anstiegs der Netzentgelte von Tennet gehe auf das Konto solcher "netzstabilisierenden Notmaßnahmen", sagte Keussen. "Nur fünf Prozent sind durch den Netzausbau begründet."

Die Netzentgelte machen knapp 25% des Strompreises für private Haushalte aus. Sie werden von den Netzbetreibern für den Bau, Betrieb und die Instandhaltung der Stromnetze erhoben und liegen bereits 2016 im Schnitt 5,7 % über dem Vorjahresniveau.

Redispatch Wikipedia

Entwicklung der Netzentgelte 2010 – 2016

Netzentgelte für Haushaltskunden in Deutschland: 24,6% Anteil am Strompreis

Statistik Entwicklung der Netzentgelte
Entwicklung, Netzentgelt, Netznutzungsentgelt, Strompreis

Der dritte wichtige Bestandteil [24,6%] des Strompreises für private Haushalte sind die Netzentgelte. Sie werden von den Netzbetreibern für den Bau, Betrieb und die Instandhaltung der Stromnetze erhoben. Bezahlt werden sie von den Stromanbietern, die wiederum die Kosten an ihre Kunden weitergeben. Die Netzentgelte liegen 2016 im Durchschnitt 5,7% über dem Vorjahresniveau. Grund für diese Steigerung ist der erforderliche Aus- und Umbau der Stromnetze. Je nach Region können die zu zahlenden Netzentgelte stark variieren. Vor allem in den nördlichen und östlichen Bundesländern mit hohem Windkraftpotential werden weiterhin hohe Steigerungsraten erwartet. Firmen mit einem hohen Stromverbrauch (~ 10 Mio. kWh) sind seit 2011 von den Netzentgelten befreit, was den Strom für alle anderen Verbraucher verteuert. Seit 2011 sind die Netzentgelte um 23% gestiegen. Der in der Grafik dargestellte Wert für die Gebühren basiert auf einem Jahreshaushaltsverbrauch von 3.500 Kilowattstunden.

Laut IWR ist der Anstieg der Netzentgelte nicht ausschließlich - wie oft berichtet wird - auf den Ausbau der erneuerbaren Energien zurückzuführen. Die Investitionen in die Netze wurden von den Stromtransporteuren zwischen 1993 und 2003 um über 50% gedrosselt. Während im Jahr 1993 noch rund 4 Mrd. Euro in die Stromnetze investiert wurden, gingen die Investitionen in den folgenden Jahren immer weiter zurück, bis sie 2003 mit 1,7 Mrd. Euro den Tiefpunkt erreichten. Die Folge dieser Entwicklung ist ein hoher Modernisierungsbedarf bei den Stromnetzen. Die Investitionen steigen erst seit 2004 wieder und der entstandene Investitionsstau in die Netze löst sich langsam auf. Das Investitions-Niveau von 1993 haben die Netzbetreiber erst 20 Jahre später - im Jahr 2013 - wieder erreicht.

Stromanbieter und ihre Vetriebsmarken

Tochtergesellschaften und Beteiligungen: Wer gehört zu wem?

Die Stromversorger in Deutschland lassen sich in folgende Gruppen unterteilen: Die Stromriesen, die kommunalen Stadtwerke, die Gruppe der Discounter und die reinen Ökostromanbieter.

Die Stromriesen
Die 3 größten deutschen Energieversorger EnBW, RWE und E.ON sind jeweils mit mindestens einer Zweitmarke auf dem Strommarkt vertreten. Grund ist die Preisdifferenzierung: Über die Tochterunternehmen oder Beteiligungen wird der Strom dem Verbraucher zu niedrigeren Preisen angeboten. Die günstigeren Marken sollen Wechsler ansprechen und gleichzeitig den “exklusiven” Wert der Kernmarke schützen. Die Verbindung zwischen Anbieter und Zweitmarke wird selten offen kommuniziert. So für einen EnBW-Kunden nicht sofort erkennbar, dass die Hausmarke „Yello“ günstigere Tarife zu gleichen Leistungen anbietet. Auch eprimo-Kunden müssen erst nach dem Verwandschaftsverhältnis zu RWE suchen. E.ON geht mit „E wie Einfach“ auf Kundenfang.

Die Stadtwerker
Die große Gruppe der kommunalen Versorger oder Stadtwerke sorgt für die Grundversorgung im Einzugsgebiet. Einige Stadtwerke haben sich zusammengeschlossen, um mit gemeinsamen Marken wie „Kleiner Racker“ oder „SauberEnergie“ überregional in den Stromvertrieb zu gehen. Größere Stadtwerke vertreiben ihre Energie bundesweit im Alleingang  über eigene Marken, wie die Stadtwerke Krefeld mit der Strommarke „lekker Energie“ oder die Stadtwerke Duisburg mit dem Label „energieGUT“.

Die Discounter
Bei den Strom-Discountern handelt es sich meist um jüngere Unternehmen, die ihre Kunden bundesweit mit günstigen Tarifen locken. Der Strompreis liegt oft deutlich unter dem der etablierten Anbieter, was durch schlankere Verwaltungsstrukturen und weniger Service möglich wird. Einige Discounter bieten ihren Strom unter verschiedenen Vertriebsnamen an, obwohl bei Preis und Servicepaket keine klare Differenzierung erkennbar wird. Beispiele dafür sind die Firmen ExtraEnergie mit den Marken ExtraStrom, PrioStrom oder HitStrom. Auch die 365 AG ist gleich mit 4 Marken (IdealEnergie, Meisterstrom, Immergrün und almado) im billigeren Segment zu finden.

Die Ökostromanbieter
Reine Ökostromversorger wie Lichtblick, Naturstrom, EWS Schönau, Polarstern, Greenpeace Energy und die Bürgerwerke bieten ihren sauberen Strom, der aus 100% erneuerbaren Energien stammt, unter eigenem Namen an.

Preis-Service-Verhältnis deutscher Stromanbieter

Verteilung der Stromanbieter nach Service-Index und Energiekosten im 1. Jahr

Strompreise und Service Verhältnis Stromanbieter
Service, Stromanbieter, Strompreise

Der Deutsche ist ein Sparfuchs: So lautet das Fazit des Marktforschungsinstituts YouGov. Demnach bezeichnen sich 67% der Deutschen selbst als sparsam, weshalb der Preis auch das Hauptkriterium [91%] für die Wahl eines neuen Stromversorgers ist. Dabei haben 64% der Verbraucher Angst, nach dem Versorgerwechsel bei einem unseriösen Anbieter zu landen, berichtet der Bund der Energieverbraucher.

Dass sich gute Leistung und günstige Preise nicht ausschließen, belegen zahlreiche Service- und Qualitätstests. Setzt man Service und Preis ins Verhältnis zueinander, wird deutlich, dass einige Anbieter einen besseren Service bieten, als der Preis vermuten lässt.

Im unteren Preissegment sind das 123energie, die Stadtwerke München und enviaM. Im höheren Preissegment wird den Stadtwerken Flensburg und "E wie einfach" ein guter Service-Index bestätigt. Den besten Service zu höheren Preisen bekommt man bei Lichtblick.

Ein vergleichsweise niedriges Service-Niveau attestieren die Tester dem Billiganbieter 365 AG mit den beiden Marken Meisterstrom und IdealEnergie, aber auch Voltera und prioenergie [Marke der ExtraEnergie GmbH] schneiden unterdurchschnittlich ab.

Die am wenigsten attraktive Kombination aus hohem Preis und niedriger Servicequalität bietet laut Service-Index der Stromanbieter Vattenfall.

Methodik der Preis-Service-Map

Die Servicebewertungen verschiedener Tests und Studien wurden vom Bund der Energieverbraucher zu einem Mittelwert, dem Service-Index zusammengefasst. Die Preisdaten wurden von Strom-Report.de für den Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh aus 3 Stromvergleichsrechnern ermittelt. Dabei wurde der Mittelwert des Anbieterpreises für die 5 größten Städte in Deutschland unter Berücksichtigung einer Bonuszahlung für das erste Lieferjahr gebildet. Zeitraum KW 36/37.

Ersparnis durch den Stromanbieterwechsel 2015

Stromanbieterwechsel 2015 sparte 9% mehr als im Vorjahr

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Stromanbieterwechsel, Strompreise vergleichen Check24

2015 konnten Privatkunden durch den Wechsel des Stromanbieters ihre jährlichen Kosten um durchschnittlich 279 € senken. Das sind 9% mehr als im Jahr 2014 [256 €].

Die Ersparnis der Stromkunden aus den westlichen Bundesländern [281 €] war rund 13% höher als die der Kunden im Osten [245 €]. Mit durchschnittlich 326 € konnten Rheinland- Pfälzer 2015 ihre Strompreise durch den Versorgerwechsel am weitesten senken . Im Saarland reduzierte ein Anbieterwechsel die jährliche Stromrechnung im Schnitt um 321 €, in Nordrhein-Westfalen um 295 €. Am geringsten war die Ersparnis in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Dort ließen sich die Strompreise durchschnittlich nur 223 € bzw. 229 € senken.

Energiekostenquote im Osten Deutschlands 25% höher als im Westen

Laut Berechnungen von Check24 verwendet der Single-Haushalte im Osten Deutschlands im Schnitt 6,15% seiner monatlichen Kaufkraft für Strom und Gas. Damit ist seine Energiekostenquote rund 25% höher als im Westen [4,92%]. Gründe sind die höheren Energiekosten im Osten und die durchschnittlich geringere Kaufkraft.

[Der Bundesdurchschnitt der Energiekostenquote liegt bei 5,1%, monatlich Energiekosten (Strom und Gas) liegen im Schnitt bei 93 €, die durchschnittliche Kaufkraft beträgt 1.823 €.]

Entwicklung der Strompreise und Anzahl der Stromsperren

Anstieg der Stromsperren seit 2011 um 12,7 Prozent

Statistik Entwicklung der Strompreise und Anzahl der Stromsperren
Strompreise, Stromsperren

Die Zahl der Stromsperren ist 2014 auf den Höchstwert von 351.802 Fällen gestiegen. Das waren 7004 Stromsperren oder 2% mehr Unterbrechungen als im Jahr zuvor. Seit 2011 ist ein Anstieg bei den Stromsperren um 12,7% zu verzeichnen. Als Hauptgrund für die immer größere Zahl der Unterbrechungen wird der stark gestiegene Strompreis genannt, der im selben Zeitraum 15,5% zugelegt hat. Seit der Jahrtausendwende haben sich die Kosten für Verbraucher bereits fast verdoppelt.

Die Bundesnetzagentur befragt erst seit 2011 Netzbetreiber und Stromlieferanten zu den durchgeführten Versorgungsunterbrechungen, denn nach der Stromgrundversorgungs-Verordnung (§ 19 Abs. 2 StromGVV) hat ein Grundversorger bei Stromschulden von mindestens 100 Euro das Recht, die Versorgung zu unterbrechen. So eine Stromsperre muss vorher angemahnt und angekündigt werden. 6,3 Millionen Mahnverfahren wurden 2014 so weit verfolgt, dass die Lieferanten ankündigten, den Strom abzustellen. 2013 hatte es rund 7 Millionen solcher Androhungen gegeben.

Die Stromkonzerne dürfen auch in Zukunft den Strom in Privathaushalten sperren - wenn die Kunden nicht zahlen. Dies beschloss der Bundestag im Dezember 2015, in dem er einen Antrag der Fraktion Die Linke, Stromsperren gesetzlich zu verbieten, mit großer Mehrheit ablehnte.

Stromrechnung 3-Personen-Haushalt 2010 – 2016

Durchschnittliche monatliche Stromrechnung [Verbrauch 3.500 kWh|Jahr]

Statistik - Strompreise
Statistik, Strompreis 2015, Strompreise, Strompreisentwicklung

Laut Strompreis-Analyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) ist der durchschnittliche Strompreis für einen 3-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen.

Die durchschnittliche monatliche Belastung ist mit knapp 84 € im Vergleich zu 2014 um etwa 1% gesunken, was auf geringere Beschaffungskosten und leicht reduzierte Abgaben zurückzuführen ist.

Der Anteil "Steuern und staatlich veranlasste Abgaben" ist zu Beginn des Jahres 2016 um 2% auf ein neues Rekordhoch von 54% gestiegen. In vielen Versorgungsgebieten wurden die Netzentgelte ebenfalls erhöht, sodass die monatlichen Stromkosten bis Jahresende für Endkunden noch leicht steigen werden.

So lange arbeiten wir für unseren Strom

Arbeitsstunden pro Jahr für den Stromverbrauch eines 3-Personen-Haushaltes

Strompreisentwicklung und Entwicklung des Durchschnittsgehälter in Deutschland, Energie-Statistik Arbeitsstunden
Durchschnitt, Entwicklung, Gehalt, Lohn, Strompreise, Vergleich

Laut BDEW sind die Strompreise in diesem Jahr leicht zurück gegangen, doch ein 3-Personen-Haushalt zahlt derzeit monatlich noch immer 84 Euro [2014: 85 €]. Vergleicht man die Strompreise im Zehnjahres-Verlauf, kann der aktuelle Rückgang die starken Strompreis-Erhöhungen der Vorjahre nicht kompensieren. Ein 3-Personen-Haushalt zahlte 2005 nur etwas über 54 € pro Monat und musste für seinen Jahresstromverbrauch durchschnittlich 56 Stunden arbeiten. 2014 musste der Stromkunde bei gleichem Verbrauch 15 Stunden mehr arbeiten, um die Stromrechnung zu begleichen.

Strompreisentwicklung vs. Lohnentwicklung

Das Durchschnittsgehalt eines Arbeitnehmers* in Deutschland im Jahr 2014 lag bei etwa 14 Euro netto pro Stunde. Das sind gut 20 Prozent mehr als noch 2005. Im selben Zeitraum sind die Stromkosten für einen 3-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden aber um 55 Prozent gestiegen.

Damit sind die Strompreise fast 3 mal so stark gestiegen, wie die Nettolöhne. Ein Arbeitnehmer musste im letzten Jahr daher durchschnittlich etwas mehr als 71 Stunden arbeiten, um die Stromrechnung für seine Familie zu bezahlen.

Die Zahl der Arbeitsstunden hat sich von 2013 auf 2014 verringert, weil die Reallöhne der Beschäftigten in Deutschland durch Lohnzuwächse und die geringe Inflation gestiegen sind. Die Preissteigerungen haben den Lohnanstieg nicht überkompensiert.

Grund für die hohen Energiekosten sind vor allem die in den letzten Jahren stark gestiegenen staatlich veranlassten Preisbestandteile wie Umlagen und Abgaben. So ist allein die EEG-Umlage von 0,69 Cent pro Kilowattstunde in 2005 auf 6,24 Cent pro Kilowattstunde in 2014 gestiegen.

* Bei der Berechnung eines Durchschnittsgehalts finden Branchen- oder Geschlechtsunterschiede sowie regionale Einkommensunterschiede keine Beachtung.

So nennen Energieversorger Ihre Preiserhöhungen

Konkrete Formulierungen in den Mitteilungen zur Preiserhöhung für 2013

Erhöhung der Strompreise, Preiserhöhungsschreiben
Preiserhöhung, Stromanbieter, Stromkunde, Strompreise

Angesichts der seit Jahren steigenden Strompreise hat Professorin Dr. Doréen Pick von der FU Berlin die Informationsbriefe deutscher Energieversorger untersucht, um herauszufinden wie Preiserhöhungen mitgeteilt werden.

Analysiert wurden 97 Kundenanschreiben, die zwischen November 2012 und Februar 2013 von bundesweit und regional operierenden Energieversorgern verschickt wurden.

Im Jahr 2013 betrug die Teuerungsrate für Verbraucher 11%. Diese Kostensteigerung zum Jahreswechsel motivierte innerhalb von 4 Monaten knapp 2 Millionen Verbraucher zum Wechsel ihres Stromanbieters. [3,6 Mio im ganzen Jahr]

Laut FU-Studie wird die Preiserhöhung so gut es geht verschleiert, statt transparent zu erklären, wie es zu der Erhöhung kommt. 9 von 10 Versorgern vermieden es, im Betreff klar und deutlich auf einen Anstieg der Preise hinzuweisen. Bevorzugt wurden Begriffe wie „Preisinformation“ oder „Jahresinformation“ verwendet. Etwas mehr als die Hälfte der Anbieter kündigte „Preisveränderungen“ an.

Die Verfasser der Studie entdeckten in den Kundenanschreiben eine Reihe Verschleierungsmechanismen, die das Ausmaß der Preissteigerungen im Unklaren ließen. 40% der Unternehmen informierten ausschließlich über den zukünftigen Preis, ohne Angaben zum aktuellen Tarif des Kunden zu machen oder die Differenz zum Vorjahr anzugeben. Die Unternehmen, die Informationen zur Preisveränderung lieferten, vermieden es bewusst, Prozentangaben zu verwenden, da diese negativer wahrgenommenen werden als absolute Beträge. Die Werte wurden zudem in Cent pro Kilowattstunde angegeben, ohne einen Zeitrahmen zu nennen, wie zum Beispiel "Mehrkosten pro Monat oder Jahr".

6% der Energieanbieter verzichten sogar darauf, Angaben zum Grund für die Preisanpassung zu machen, obwohl den Versorgern bekannt sein sollte, dass unbegründete Preiserhöhungen angefochten werden können.

Entwicklung Strom- und Erzeugerpreise 2006 – 2014

Entwicklung der Strompreise und der Kosten für Stromerzeugung & Vertrieb

Statistik, Entwicklung der Strompreise und Erzeugerpreise
Erzeugerpreise, Strompreise, Strompreisentwicklung, Strompreisvergleich

Die Erzeugerpreise, die 2013 noch bei 8,34 Cent pro Kilowattstunde lagen, sind in 2014 um 0,48 Cent auf 7,86 Cent gesunken und bestehen aus zwei Preisbestandteilen. Zum einen sind das die Kosten für die Stromproduktion im eigenen Kraftwerk oder für den Einkauf an der Strombörse, zum anderen die Kosten für den Vertrieb. Die genaue Kalkulation kann beim jeweiligen Stromanbieter angefordert werden.

Stromeinkauf an der Börse

Aufgrund des wachsenden Anteils der erneuerbaren Energien am Strommix sind die Börsenstrompreise am Spotmarkt in Deutschland stark gefallen (IWR). 2014 sank der Preis für die Kilowattstunde auf ein Rekordtief von durchschnittlich 3,3 Cent und machte damit kaum mehr als ein Zehntel des Verbraucherpreises aus.

Strompreise in Europa 2014

Strompreise für Privathaushalte inkl. Steuern und Gebühren [bis 5.000 kWh]

Strompreise in Europa Statistik
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Die deutschen Strompreise liegen mit 29,8 Cent pro Kilowattstunde (Cent/kWh) im Vergleich weit über dem europäischen Durchschnitt (20,4 Cent/kWh). Den ersten Platz des Eurostat Rankings belegt Dänemark, denn dort zahlen die Verbraucher mit 30,4 Cent/kWh noch etwas mehr.
Der europäischen Statistik zufolge zahlen Stromkunden in Deutschland mehr als doppelt so viel wie ihre polnischen Nachbarn (14,2 Cent/kWh). Gemessen am verfügbaren Einkommen wurden die Menschen in Griechenland besonders stark zur Kasse gebeten. Der Strom kostete hier im Vergleich zum Vorjahr 13 % mehr. Die Stromkunden in Großbritannien mussten mit 10,2 % den zweithöchsten Strompreisanstieg in der EU hinnehmen. In einigen Ländern Europas sind die Preise auch gesunken. Spitzenplätze nehmen hier die Tschechische Republik (minus 15,9 %), Ungarn (14,0 %) und Norwegen (13,4 %) ein. In Serbien ist die Kilowattstunde mit 6,0 Cent im europäischen Vergleich am günstigsten.

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Electricity prices in Europe

German electricity prices are very high compared to the European average (20,4 cents/kWh). While 29.8 Cents per Kilowatt-hour seems a lot, it is not enough to head the list. Regarding electricity bills, Denmark is the most expensive country in Europe (30.4 cents/kWh). Eurostat

People in Greece had to pay through the nose for electricity in proportion to their income. Prices have been going up more than 13% during the last year. The UK reported at 10.2% the second highest increase in the EU.

Prices have fallen in many countries in the past month - particularly in Central and Eastern Europe. In the Czech Republic prices were reduced by 15,9 % and Hungary cut the prices by 14,0 %.

 

Aktuelle Strompreis-Analyse der Vergleichsportale

TopTarif: Strompreise in der Grundversorgung klettern auf Rekordhoch

Das durchschnittliche Preisniveau der Grundversorgung in Deutschland erreichte im April sein Allzeithoch. Nachdem Verbraucher sich noch im letzten Jahr über kurzzeitige Entlastungen freuen konnten, stiegen die Preise der Grundversorgungstarife in den letzten sechs Monaten wieder um durchschnittlich 1,3 Prozent auf das jetzige Rekordniveau von 30,27 Cent pro Kilowattstunde (kWh) – so hoch wie noch nie. Trotz dieser Preisentwicklung bezieht noch immer ein Drittel der Verbraucher Strom im Grundversorgungstarif ihres örtlichen Versorgers.
„Verbraucher, die zum günstigsten Anbieter wechseln, sparen im April durchschnittlich mehr als 30 Prozent. Das sind bei einer kleinen Familie über 400 Euro im Jahr“, erklärt Klaus Hufnagel, Geschäftsführer des Vergleichsportals TopTarif.