2022-11-29

Stromkosten Heizdecke: Wie viel Strom verbraucht die Wärmedecke?

Wer wegen steigenden Gaskosten die Heizung runter dreht, aber trotzdem nicht Frieren möchte, greift zu Alternativen. Da werden der dicke Pullover und die Heizdecke aus dem Schrank geholt. Doch die Nutzung der Wärmedecke ist mit Stromkosten verbunden, die kaum Jemand so genau kennt.

Mit Strom betriebene Heizdecken gibt es in verschiedenen Größen, unterschiedlicher Leistung und Funktion. Es gibt den elektrisch heizbaren Bezug, der über die Matratze gezogen, das Bett vorwärmt und die beheizbare Zudecke, die auch auf der Couch für kuschelige Stunden sorgt.

Wie viel Strom verbraucht eine Heizdecke?

Wir haben die Werte für Heizdecken, mit denen man sich einhüllen und zudecken kann, untersucht. Eine Heizdecke für eine Person [Deckengröße 150×80] hat circa 60 Watt Leistung, ist das Model größer [130×180] steigt die Leistung auf 100 bis 140 Watt.

Für die genaue Berechnung der Stromkosten der Heizdecke braucht man nun die Watt Angabe [steht meist auf dem Stecker], die Nutzungsdauer und den Preis pro Kilowattstunde, der an den Stromanbieter gezahlt wird.

Welche Stromkosten verursacht eine Heizdecke?

Beispielrechnung für den Stromverbrauch einer Heizdecke:
Eine 100 Watt Wärmedecke, die am Tag 4 Stunden betrieben wird, verursacht Stromkosten in Höhe von 3,5 Cent pro Stunde oder 14 Cent in 4 Stunden. Ist die Heizdecke 4 Monate im Herbst und Winter täglich 4 Stunden in Betrieb [122 Tage = 488 Stunden], liegt der Stromverbrauch bei 17 Euro. Bei der Berechnung wurde ein Strompreis von 35 Cent pro kWh zu Grunde gelegt.

Wird eine Heizdecke nicht auf der höchsten Stufe betrieben, ist der Stromverbrauch sogar noch etwas günstiger. Die Angaben auf dem Etikett sind meist „Von-Bis-Watt-Angaben“ und beziehen sich auf die unterschiedlichen Betriebsstufen.

Kann man mit einer der Heizdecke Heizkosten sparen?

Die Stromkosten einer Heizdecke sind vergleichsweise gering, wenn man sie mit den Kosten eines Heizlüfters oder Ölradiators vergleicht.

Heizlüfter starten in der Regel bei 1000 Watt Leistung. Auch der Ölradiator hat eine durchschnittliche Anschlussleistungen von 1.000 bis 2.500 Watt. Würden diese elektrisch betriebenen Zusatz-Heizungen also 4 Stunden auf kleinster Stufe betrieben werden, hätte man Stromkosten von 1,40 Euro. Wenn eines der Geräte 4 Monate in der Heizperiode 4 Stunden am Tag läuft, summieren sich die Stromkosten schon auf 170 Euro.

Die benötigte Wärmezufuhr einer Heizdecke für den Körper hätte man durch diese Art der Heizung aber nicht erreicht.

Laut Klimaschutz-Webseite CO2-Online lassen sich die Heizkosten effektiv senken, wenn die Heizung [Gas oder ÖL] runter geregelt wird. Nur ein Grad weniger Heizen spart bis zu 6 Prozent Heizkosten. Ein Blick auf die persönliche Gasabrechnung zeigt den Anteil für die Heizkosten/Warmwasser. Schauen Sie mal nach.

Wenn Sie sich für den Kauf einer Heizdecke entscheiden, achten Sie auf die Sicherheit. Eine Ab­schalt­au­to­ma­tik und ein Über­hit­zungs­schutz sind wichtig. Schauen Sie sich den Test der Stiftung Warentest zu dem Thema Heizdecken an.

Voller Marktüberblick: Die besten Stromtarife für Wechsler
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